DRK, soziale Arbeit, Beratung, Mikration, Mettmann Foto: A. Zelck / DRK e.V.
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Unsere Integrationsprojekte

Vorurteile lassen sich am besten durch Begegnungen abbauen. Aus diesem Grund ist es uns ein großes Anliegen, Menschen bei unseren unterschiedlichen Integrationsprojekten zusammenzubringen. Kennenlernen, Austausch und Akzeptanz stehen dabei für uns an erster Stelle. Wir möchten, dass sich Menschen aus fremden Ländern bei uns wohl fühlen und eine neue Heimat finden.

  • MumiKi - Musik mit Kindern

    Seit Ende März 2017 veranstalten wir im Kinderspielhaus in der Kurie nach dem pädagogischen Mittagstisch in der Nachmittagsbetreuung ein regelmäßiges Singen mit Kindern aller Nationen. Offizieller Veranstalter ist eine Kooperation zwischen DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. (gefördert durch die Aktion Mensch) und der Kurie der Stadt Hameln. 

    Das Singen findet jeden Donnerstag von 15:00 bis 16:00 statt und es werden vor allem Mitmach- und Bewegungslieder gesungen. Das Singen ist offen für alle Kinder von 6 bis 13 Jahren.  

    Unsere Absicht ist es, den Spracherwerb von Kindern über das Medium Singen zu fördern und ein gemeinsames Miteinander zu schaffen.

  • Chor United Colors Hameln

    Bei diesem interkulturellen Projekt besteht ein Chor gemischt aus Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund sowie einheimischen Bürgerinnen und Bürgern. Die Teilnehmenden singen einerseits gemeinsam und gestalten andererseits das Chorleben aktiv mit. So werden nicht nur deutsche Lieder gesungen, sondern auch Lieder in den Muttersprachen der Teilnehmer sowie internationale Lieder. Die wöchentlichen Proben à 60 Minuten ermöglichen Begegnungen über kulturelle und religiöse Grenzen hinweg und sollen das Gemeinschaftsgefühl und die Selbstbestimmtheit der Singenden stärken.

  • Auf ein Wort

    Die Zeit, in der die Geflüchteten Sprach- und Integrationskurse besuchen, neigt sich bei vielen dem Ende zu oder sie haben diese Kurse bereits erfolgreich abgeschlossen. Damit nun aber das Erlernte nicht schnell wieder vergessen wird, muss die Sprache angewendet und geübt werden.

    Mit dem Projekt „Auf ein Wort“ sollen Migranten ermutigt werden, ohne Leistungsdruck ihr erlerntes Deutsch anzuwenden und zu vertiefen. Es umfasst ehrenamtlich geleitete Gesprächsrunden, die sich nach den Interessen der Teilnehmer ausrichten. Z.B. können Liedtexte besprochen und geübt werden, da einige Teilnehmer auch gleichzeitig Mitglieder im Chor sind. Denkbar sind auch Besuche von thematisch passenden Veranstaltungen oder Exkursionen in die nahe Umgebung. Alle, die ihre erworbenen Deutschkenntnisse anwenden wollen, um besser in Kontakt mit anderen Menschen kommen zu können, sind willkommen. Wir treffen uns auf ein Wort.

  • Kochen ohne Grenzen

    In Emmerthal wird mit einer gemischten Gruppe aus verschiedenen Kulturen und Generationen gekocht. Es werden Produkte verarbeitet, die uns von der Hamelner  Tafel zur  Verfügung gestellt werden, um aufzuzeigen, welch wertvolle Lebensmittel dort erhältlich sind und was man daraus zubereiten kann. Am Tag des Kochens wird durch eine Gruppe eingekauft, was für das jeweilige Rezept nicht durch die Tafel-Produkte gedeckt werden kann.

    Das Projekt soll im Rahmen eines Gruppenangebotes den Flüchtlingen bei der Herausforderung helfen, günstig für ein gesundes Essen einzukaufen (angesichts einer immensen Auswahl an Produkten) um danach diese Lebensmittel zu einem schmackhaften und gesunden Essen zuzubereiten. Auch der Umgang mit Ressourcen und selbst die Trennung und Entsorgung des Mülls werden so vermittelt. 

    Wir möchten dazu anregen, sich über das Kochen fremden Kulturen gegenüber zu öffnen und Neues über Menschen zu erfahren, die mit ihren ganz persönlichen Geschichten, Empfindungen, Erinnerungen und Ideen zu uns kommen und unser Land bereichern. Weiterhin sollen die neuen Mitbürger sich untereinander kennenlernen.

    Termine und weitere Informationen gibt es bei Doris Zinnecker unter 05151/4012-62 oder d.zinneckerdrk-weserbergland.de

     

  • Meet and Eat

    Einmal im Monat findet ein Mitbringessen unter dem Motto "Meet and Eat" an jeweils unterschiedlichen Orten statt. Hier steht die Geselligkeit und das Kennenlernen von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen untereinander im Vordergrund. Familien können sich austauschen, man kommt mit Einheimischen ins Gespräch, die Kinder spielen zusammen und beim gemeinsamen Essen kommt man sich näher.

    Wir möchten mit dem gemeinsamen Essen dazu anregen, sich fremden Kulturen gegenüber zu öffnen und Neues über Menschen zu erfahren, die mit ihren ganz persönlichen Geschichten, Empfindungen, Erinnerungen und Ideen zu uns kommen und unser Land bereichern. Weiterhin sollen die neuen Mitbürger sich untereinander kennenlernen.

  • Gärten der Begegnung

    In zwei Gärten, die uns von Privatpersonen zur Verfügung gestellt werden, treffen sich Flüchtlinge und Einheimische, um dort einen Ort der Begegnung zu schaffen, an dem sich Menschen unterschiedlicher Generationen und Kulturen wohlfühlen. Gemeinsame Grillfeste, Kinderspielnachmittage im Wald und Garten usw. werden veranstaltet.

    Durch das gemeinsame Gärtnern fasst man Wurzeln, kommt miteinander ins Gespräch, bringt einander die eigene Kultur nahe, erlebt bei gemeinsamen Aktionen und Veranstaltungen eine Bereicherung durch andere Kulturen.

  • Trommelkurs

    Die DRK-Ortsvereine Kirchohsen und Emmern haben in Zusammenarbeit mit dem DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. ein Trommelprojekt ins Leben gerufen, das vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung aufgrund eines Beschlusses des Bundestages gefördert wird. Jeden Dienstag um 19.00 wird unter Anleitung eines professionellen Trommellehrers der Musikschule Bad Pyrmont in der Grundschule Kirchohsen getrommelt. Das Projekt soll der Integration von Geflüchteten aus unserer Nachbarschaft dienen. Mitmachen kann jeder, der Spaß am Rhythmus hat.

  • Nähen für Kinder

    In Bad Pyrmont wird jeden Dienstag ab 16.30 Uhr in den Räumen des DRK-Ortsvereins genäht. Kinder ab 10 Jahren haben die Möglichkeit, mit professioneller Hilfe eines Schneidermeisters den Umgang mit der Nähmaschine zu erlernen und ihre kreativen Ideen spielerisch zum Ausdruck zu bringen.  Das Nähprojekt soll zur Integration und sinnvollen Freizeitbeschäftigung dienen. Es soll eine Zeit sein, in der man zusammen kreativ ist und versucht, die jeweiligen Kulturen und die Sprache kennenzulernen aber vor allem auch Spaß zu haben.

     

  • Entdecker Kids - Vielfalt Weserbergland

    Mit dem Projekt „Entdecker Kids“ schaffen wir mit bunten Nachmittagen  für Kinder eine Brücke zur Integration und fördern so das Verständnis für ein friedliches Miteinander. Kinder  verschiedener Nationen kommen zusammen, um die Umgebung (das Weserbergland) gemeinsam zu entdecken. Hierzu werden z.B. folgende Aktivitäten angeboten: Museumsbesuch, Waldspaziergang mit dem Förster, Schwimmbadbesuch, Spielenachmittag, Kinderkino, Arabisch für alle, gemeinsames Singen  usw.

     

  • Beratung für geflüchtete Menschen

    An jeweils zwei Tagen die Woche bietet der DRK Kreisverband Weserbergland e.V. in Holzminden Sozialberatung und Alltagshilfen für geflüchtete Menschen an.

     

    Die Beratung findet dienstags und donnerstags von 9:00 bis 16:00 Uhr in den Räumlichkeiten des DRK Kreisverbandes Weserbergland e.V. Pipping 2 in Holzminden statt.

     

    Unsere Unterstützungsleistung  widmet sich folgenden Themenschwerpunkten: 

    • Beratung, Begleitung und Unterstützung im Asylverfahren und der Zeit danach

    • Allgemeine Sozialberatung und (Erst-)Orientierungshilfe

    • Vermittlung und Begleitung zu Behörden

    • Psychosoziale Einzelfallbegleitung

    • Unterstützung bei der Familienzusammenführung 

     

    Bei Bedarf vermitteln wir auch Kontakte  zu Anwält_innen, Ärzt_innen, Therapeut_innen sowie zu anderen Beratungsstellen und Netzwerken.  Zudem arbeiten wir mit Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Einrichtungen sowie mit ehrenamtlichen Helferstrukturen zusammen.

     

  • Nachhilfeprojekt "Lernbörse"

    Das außerschulische Nachhilfeprojekt vom Kreisverband Weserbergland e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, Inklusionsbarrieren im Kontext von Schule und Bildung abzubauen und das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Zuwanderungsbiographie zu fördern. In Zusammenarbeit mit den ansässigen Schulen im Sozialraum Holzminden sowie den beteiligten Schüler_innen  werden der aktuelle Förderbedarf ermittelt sowie Schwerpunkte für den Nachhilfeunterricht gesetzt. Das Hauptaugenmerk des Projektes liegt auf der Unterstützung von strukturell benachteiligten Kindern, die aufgrund von Sprachbarrieren oder fehlender Unterstützung durch die Familie erschwerten Zugang zu Themen und Inhalten des Regelunterrichts haben. Auf die Situation von Kindern mit Fluchterfahrung soll besonders sensibel eingegangen werden und das unterschiedliche Vorwissen sowie die zum Teil kontrastreichen  Lernbiographien in den Herkunftsländern sollen berücksichtig werden. Das Projekt versteht sich als Maßnahme gegen zunehmende Chancenungleichheit im Lebensalttag von jungen Schüler_innen und möchte die Teilhabebedingungen für Kinder mit marginalisiertem Bildungszugang verbessern.

  • Projekt Möbellager

    Ziel des Projektes ist es, nicht mehr benötigte Wohnungseinrichtungen und Haushaltsgegenstände als Spenden entgegen zu nehmen und bedürftigen Menschen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Besonders geflüchtete Menschen, die sich im Landkreis Holzminden eine neue Wohnung einrichten möchten, profitieren von den gespendeten Möbeln. Das engagierte Team, bestehend aus alt Eingesessenen sowie Neubürgern, freut sich immer über Möbel und Sachspenden. Diese werden  mit einem Transporter abgeholt und im Möbellager für bedürftige Personen bereitgehalten. Erfahren wir von unseren unterschiedlichen Netzwerkpartnern, dass Familien oder Einzelpersonen unsere Hilfe brauchen, laden wir diese ein, sich gerne die fehlenden Möbel oder Haushaltsutensilien aus dem Lager auszusuchen. Im Anschluss werden die ausgewählten Spenden, im Idealfall zusammen mit den Spendenempfänger_innen, an ihren neuen Bestimmungsort gebracht.

    Infos unter 05531/1291-42