Der DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. ist heute im Rahmen der Evakuierung in Hameln mit zahlreichen Einsatzkräften des Katastrophenschutzes im Einsatz. Anlass ist die Entschärfung einer 1000-Kilo-Bombe, für die ein Sperrgebiet von 1500 Metern eingerichtet wurde und rund 8500 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen.
Der DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. unterstützt die umfangreichen Maßnahmen an mehreren zentralen Einsatzorten. Unterstützt wird der DRK-Kreisverband Weserbergland e.V. dabei durchgehend von DRK-Mitarbeitenden aus Peine, Schaumburg, Nienburg, Oldenburg Stadt und dem Jeverland. In der Rattenfängerhalle und in der Rüdiger-Butte-Schule betreuen ehrenamtliche Mitarbeitende der Bereitschaften die eingerichteten Notunterkünfte für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Bereits in den frühen Morgenstunden wurden zudem Menschen aus häuslicher Pflege durch Transportdienste aus ihren Wohnungen gebracht und sicher versorgt. Die Koordination der DRK-Einsatzkräfte erfolgt über die Einsatzzentrale in der Kaiserstraße.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Depot am Damm in Hameln. Dort bereiten Einsatzkräfte die Versorgung für rund 1400 Menschen vor, darunter Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Oberbürgermeister Claudio Griese besuchte am Morgen das Depot, um den ehrenamtlichen Mitarbeitenden der Bereitschaften für ihren Einsatz zu danken. Kreisbereitschaftsleiter Michael Bretzing zog ein positives Zwischenfazit: „Bisher lief alles super professionell, wirklich eine mega Arbeit unserer Ehrenamtlichen!“




